Liebe „Ra(a)bennestler“,
unsere Zwillinge sind nun seit einem Jahr im Rabennest. Wir sind mit knapp 1,5 Jahren dort gestartet, wo die Kinder noch sehr klein und unselbstständig waren. Dennoch hat uns das Rabennest von Anfang an ein sehr gutes Gefühl gegeben, dass unsere Kinder und deren Bedürfnisse dort entsprechenden Raum und Aufmerksamkeit finden.
Dieses hat sich dann auch – insbesondere – in der Eingewöhnung bestätigt. Die enge Abstimmung mit Angelika und Steffi (nach jedem Eingewöhnungstag und jedem weiteren Abnabelungsschritt) war sehr individuell und immer an den Bedürfnissen und dem Fortschritt der Kinder angepasst. Dieses Vorgehen hat dazu geführt, dass unsere kleinen Mäuse sich sehr schnell in dem Rabennest Geschehen eingefunden haben und Vertrauen und Bezug zu den Bezugspersonen aufgebaut haben. Der erste Schritt der Eingewöhnung (Kernzeit ohne Mama oder Papa im Rabennest verbringen) hat dabei am längsten gedauert, weil Angelika und Steffi auch angeraten hatten, den Kindern diese Zeit zu geben und das war auch genau richtig. Denn alle darauffolgenden Schritte, wie Mahlzeiten ohne Mama und Papa einnehmen, aber vor allem auch die Schlafeingewöhnung, waren dann ein Kinderspiel. Insofern großes Lob ans Rabennest.
Unsere Zwillinge gehen sehr gerne ins Rabennest und freuen sich jeden Morgen aufs Neue, wenn wir uns auf den Weg machen (aus dem Hintertaunus nach Bad Homburg). Der liebevolle und sehr geduldige Umgang aller Bezugspersonen dort und vor allem auch die enge Betreuung ist genau das, was U3 Kinder brauchen. Wir haben schon nach ein paar Wochen gemerkt, was unsere Kinder für Entwicklungsschritte gemacht haben: alleine essen klappte immer besser und auch die Motorik machte von Woche zu Woche immer mehr Fortschritte. Diese Förderung der Selbstständigkeit hat unseren Kindern sehr gut getan und tut es noch immer.
Was mich sehr beeindruckt hat (und auch noch immer tut) war/ist, dass man dort (beim Essen zum Beispiel) nahezu die Stecknadel fallen hören kann und alle Kinder in Ruhe essen. Wir finden es wichtig, dass sich unsere Kinder in einem stressfreien Umfeld entwickeln können.
Auch finden wir, dass die Bringsituation sehr gut gelöst ist, indem die Kinder morgens auf zwei Etagen (EG und OG) verteilt abgegeben werden, um auch hier den Kindern das Ankommen so leicht und stressfrei, wie nur möglich, zu gestalten.
Der Alltag ist für die Kinder abwechslungsreich: Die Kinder spielen im idyllischen Garten oder sausen im Hof mit den Bobbycars durch die Gegend und regelmäßig finden Ausflüge statt oder es werden drinnen Malangebote, Bastelangebote oder „Arbeitsangebote“ im Montessori-Raum geboten. Es gibt bei (nahezu) bei jedem Wetter auch ein Draußenspielangebot.
Unsere Kinder lieben auch besonders das Essen im Rabennest, was jeden Mittag und jeden Morgen liebevoll von Marzena frisch zubereitet wird. Der Speiseplan ist sehr abwechslungsreich, was den Kindern eine vielseitige Ernährung bietet.
Die Zusammenarbeit und die Abstimmung zwischen Rabennest und Eltern empfinden wir als sehr transparent, konstruktiv, lösungsorientiert, flexibel und immer auf Augenhöhe. Es wird immer sehr viel Zeit für Austausch und notwendige Absprachen eingeräumt und auf aufkommende Herausforderungen (z.B. gesundheitlicher Natur) wird sehr flexibel eingegangen und unterstützend reagiert. Auch die Entwicklungsgespräche für unsere Kinder waren sehr ausführlich, sehr gut vorbereitet und alle Aspekte des Kitaalltags fanden hier Berücksichtigung, so dass man als Eltern einen guten Eindruck von der Entwicklung seiner Kinder, aus Sicht der Bezugspersonen, gewinnen konnte.
Gerade mit Zwillingen hat man oftmals eine Hand zu wenig – beispielsweise bei Bring- oder Abholsituationen – auch hier steht das Rabennest immer mit flexiblen Lösungen zur Unterstützung zur Seite, so dass es für alle Seiten stressfrei ablaufen kann.
Ich hoffe, liebe Rabennest – Interessenten, dass wir Euch hiermit die Entscheidung euer Kind im Rabennest abzugeben, noch leichter machen konnten. Wir geben unsere Kinder – in jedem Fall – jeden Tag mit einem sehr guten Gefühl im Rabennest ab und haben schon jetzt Wehmut, wenn sie ab drei Jahren weiterziehen müssen. Nicht umsonst nehmen wir jeden Tag den Weg aus dem Hintertaunus auf uns, um ins Rabennest zu fahren.
Die Einrichtungsleiterin Angelika und ihr Team machen, mit ihren ausgezeichneten empathischen und hohen pädagogischen Kompetenzen, das Rabennest zu einem einzigartigen Ort. Man kann nur jedem Kind solch eine liebevolle und kompetente Betreuung wünschen und wir würden jederzeit wiederkommen.
Wir wünschen den Ra(a)bennest-Mitarbeiterinnen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und Freude an ihrem -nicht immer einfachen- Beruf.
Herzliche Grüße,
Familie Felgenhauer